Heinrich Funcke (Heimatforscher)

Der Bäckermeister und Heimatforscher Heinrich Funcke (geb. 02. November 1864 in Crange, gest. 01. Februar 1952 in Wanne-Eickel) stammte aus der nachweislich seit 1609 in Crange ansässigen Familie Funcke. Von 1894 bis 1937 arbeitete er als selbstständiger Bäckermeister in Crange. In der evangelischen Kirchengemeinde Crange war er als Presbyter und Kirchmeister tätig.

Heinrich Funcke, Westfälische Rundschau vom 02.11.1950, Repro Stadtarchiv Herne
Heinrich Funcke, Westfälische Rundschau vom 02.11.1950, Repro Stadtarchiv Herne

Heinrich Funcke beschäftigte sich mit der Geschichte von Crange, Eickel, Bickern, der adeligen Häuser und der Familienforschung. Er sammelte Sprichwörter und plattdeutsche Redensarten Cranger Herkunft und schrieb neben Aufsätzen auch die Festschrift ‚Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Crange‘.

Am Wiederaufleben der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e.V. nach dem Zweiten Weltkrieg war Funcke maßgeblich beteiligt.

Jürgen Hagen

Quellen:

  • Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 304, Heinrich-Funcke-Straße
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