Karl Büren (Oberbürgermeister von Herne)

Geboren wurde Karl Büren am 13. Dezember 1871 in Hoffnungsthal bei Köln. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechtswissenschaften und wurde 1897 in Bonn zum Dr. jur. promoviert. Er war Mitglied der Bonner Burschenschaft Alemannia. Anschließend war er als Gerichtsassessor im Rheinland tätig.

Vom 15. April 1902 bis zum 30. September 1907 war er Zweiter Bürgermeister, vom 01. Oktober 1907 bis zum 16. September 1913 dann Oberbürgermeister der Stadt Herne. In seiner Amtszeit, die ansonsten ohne größere kommunalpolitische Herausforderungen verlief, entstand das repräsentative Herner Rathaus, das am 06. Dezember 1912 eingeweiht wurde.

Nach seiner Tätigkeit als Oberbürgermeister war er von 1916 bis 1934 Generaldirektor der „Braunkohlen- und Brikettindustrie AG Bubia“ in Berlin, später deren Aufsichtsratsvorsitzender. In gleicher Eigenschaft wirkte er dann bei der Schippkau-Finsterwalder Eisenbahn-Gesellschaft. Er war Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände.

Karl Büren starb am 04. Januar 1942 in Berlin.

Jürgen Hagen

Siehe auch: Herner und Wanne-Eickeler Stadtoberhäupter

Werke:

  • Die Hypothek und die Grundschuld des preussischen Eigentumserwerbsgesetzes, Darstellung und Vergleich der beiden Verpfändungsarten, Diss., Bonn 1897

Quellen:

  • Stadtarchiv Herne: Best. 101 – 1 – A2

Literatur:

  • Stadt Herne, Der Oberbürgermeister, 2 Rathäuser – 22 Oberbürgermeister, Seite 14
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