Hörstchen

Der Name stammt ab von der alten Gewannbezeichnung „Hörstchen“ in der Gemarkung Bickern, Flur II, genannt Wanne.

Mit dem Begriff „Horst“ bezeichnet man Gestrüpp, das nach Holzung eines Waldes übrigbleibt oder das aus den Wurzelstöcken, den Stucken, ausschlägt. Demnach entstanden das Hörstgen und die Horsthöfe nach Rodung eines kleinen Waldstücks.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 77 und 78, Auf dem Hörstchen.

Jürgen Hagen

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Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 77 und 78, Auf dem Hörstchen.