Die Eising-Kommission

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte in der Stellungnahme zum Entwicklungsprogramm Ruhr festgestellt, dass es wegen der Vielfalt der mit der geplanten Neugliederung zusammenhängenden Probleme im Kernbereich des Ruhrgebietes einer gesonderten Untersuchung und Überprüfung bedarf. Zu diesem Zweck wurde in der Kommunalabteilung des Innenministeriums eine Arbeitsgruppe „Kommunale Neugliederung im Ruhrgebiet” gebildet und deren Leitung dem Ministerialdirigenten Dr. Paul Eising übertragen.

Die Landesregierung legte am 14.3.1968 das Entwicklungsprogramm Ruhr vor. Von links nach rechts: Landesminister Weyer und Dr. Kaßmann, Ministerpräsident Kühn, Regierungssprecher Stallberg, Minister Wertz und Staatssekretär Prof. Dr. Halstenberg (Stadtarchiv Herne)

Die sogenannte Eising-Kommission bekam den Auftrag, durch Sammlung und Auswertung aller erreichbaren Informationen und strukturrelevanten Daten und durch gründliche örtliche Besichtigungen und Besprechungen die kommunale Situation im Ruhrgebiet zu prüfen. Entsprechend informierte Innenminister Weyer im Januar 1969 die Ruhrgebietsstädte über die Eising-Kommission, die wegen ihrer Reisetätigkeiten schnell die „Fliegende Kommission” genannt wurde.

Jürgen Hagen1)Erstveröffentlichung des ursprünglichen Textes: „Die Liebe aber kommt im Bett… – Die Geschichte der Städteehe von Herne und Wanne-Eickel“. Jürgen Hagen. In: „Der Emscherbrücher“ Band 17 (2016/17). Seite 33. Herausgegeben von der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V. Herne 2016.

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Anmerkungen

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1 Erstveröffentlichung des ursprünglichen Textes: „Die Liebe aber kommt im Bett… – Die Geschichte der Städteehe von Herne und Wanne-Eickel“. Jürgen Hagen. In: „Der Emscherbrücher“ Band 17 (2016/17). Seite 33. Herausgegeben von der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V. Herne 2016.