Riemke

Riemke wird bereits in den Urbaren A und E der Abtei Werden/Ruhr genannt: um 880/884 „uilla R(e)inbeki“ und um 1150 „Rinbeke“ (= Rinnbach) genannt. Vor 1220 wird „Rinbeke“ in der „Kleinen ‚älteren‘ Vogteirolle“ des Stiftes Essen, 1486 „Rymbeick“ im Schatzbuch der Grafschaft Mark. 1542 „Rimbecke“ in der Türkensteuer1iste des märkischen Amtes Bochum. 1598 „Rimeke“ im Türkensteuerregister für das Amt Bochum und 1664 die „Baurschaft Rymeke“ im Feuerstättenverzeichnis des Amtes Bochum erwähnt.

Die an Herne und Holsterhausen angrenzende Gemeinde Riemke, Ausschnitt aus der Karte der Bürgermeisterei Herne, 1823, Repro Stadtarchiv Herne

Von 1817 bis 1844 gehörte diese Gemeinde zur Bürgermeisterei danach zum Amt Bochum, Kreis Bochum (ab 01. Oktober 1876 Landkreis), vom 01. April 1881 zum Amt Bochum-Nord, vom 01. April 1900 zum Amt Hofstede und vom 01. April 1904 zum Amt Hordel. Zum 01. April 1926 schließlich wurde der nördliche Teil nach Herne und der restliche Teil nach Bochum eingemeindet.

Jürgen Hagen

Quellen:

  • Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 525, Riemker Straße
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