Voßnacken

Die Unterbauerschaft Voßnacken war benannt nach der alten Gewannbezeichnung „Vosnacken“ in der Gemarkung Börnig, Flur XXII, genannt Börnig.

Ausschnitt Übersichtskarte des Landkreises Dortmund, 1888
Ausschnitt Übersichtskarte des Landkreises Bochum, 1888

Der Voßnacken war ehemals eine Unterbauerschaft von Börnig. Schon 1256 wird auch ein „domum (= Haus) .. Vosnacket“ und 1266 ein Gut in „Vosnach“ urkundlich erwähnt. 1827 haben acht Personen Grundbesitz im Vossnacken.

„Vos“ ist eine alte Bezeichnung für Fuchs, unter „Nacken“ versteht man hier eine langgestreckte Bodenerhebung. Im „Voßnacken“ wurden in den 1970er Jahren Teiche und Tümpel zur Regeneration von Flora und Fauna angelegt.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 635, Voßnacken.

Jürgen Hagen

Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 635, Voßnacken.
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