Haus Sevinghausen

Im Jahre 1484 wurde Haus Sevinghausen in Bochum-Wattenscheid, das ein Lehnsgut der Isenberg-Limburger Grafen war, von dem Grafen von Limburg-Styrum dem Henrich van Eykell zu Lehen gegeben; dieser Henrich van Eykell tot Sewinchusen besiegelt 1527 den Huldebrief des Bernd Rydder zu Westenfeld, Sohn weiland Johann Ridders, Freigrafen zu Wattenscheid, der von dem Herrn von Stiepel, Wennemar van der Becke zur Kemnarde, den Schellhof in der Bauerschaft Höntrop zu Lehen empfangen hatte.

1539 bis 1557 besass Sevinghausen Vincenz von Eickel und dessen Frau Belia geb. von der Porten zu Dyck. Deren Tochter Sophie brachte das Limburger Lehen Sevinghausen 1568 ihrem Gemahl Johann von der Wenge, Drosten zu Hörde, welcher 1602 starb.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 87, Auf der Wenge2)Eduard Schulte: Haus Sevinghausen. In: Wattenscheider Aufsätze und Vorträge 1902 bis 1935. Beiträge zur Wattenscheider Geschichte, Heft 7. Wattenscheid 1936.3)Wikipedia: Haus Sevinghausen. Letzter Zugriff: 23.07.2020.

Jürgen Hagen

Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 87, Auf der Wenge
2 Eduard Schulte: Haus Sevinghausen. In: Wattenscheider Aufsätze und Vorträge 1902 bis 1935. Beiträge zur Wattenscheider Geschichte, Heft 7. Wattenscheid 1936.
3 Wikipedia: Haus Sevinghausen. Letzter Zugriff: 23.07.2020.
Print Friendly, PDF & Email