Virtuelle Rekonstruktionen der Synagogen von Herne und Wanne-Eickel

Das Projekt

Jörg Militzer gab in den Jahren 2002 und 2003 als Dozent bei der damaligen Privatschule Halbroth in Castrop-Raxuel EDV– und CAD-Kurse als Qualifizierungsmaßnahme für arbeitsuchende Erwachsene. Als er merkte, dass die Teilnehmenden mit kleinen, inhaltslosen Übungszeichnungen nicht begeistert werden konnten, hatte er die Idee, etwas über den geforderten Rahmen hinaus anzubieten.

Jörg Militzer nahm seinerzeit an dem vom früheren Herner Archivleiter Manfred Hildebrandt für die VHS angebotenen Kurs „Stadtführerkreis im Aufbau“ in Herne teil und verbrachte viel Zeit in den alten Räumen des Stadtarchiv an der Eickeler Straße 7. Da sein persönliches Interesse an der NS-Zeit und der Geschichte der jüdischen Mitbürger*innen schon damals immer wieder ein Thema war, kamen Jörg Militzer und Manfred Hildebrandt auf die Unterlagen zu den Synagogen zu sprechen. Daraus entstand dann die Idee der „virtuellen Rekonstruktionen“.

Jörg Militzer

Die Teilnehmenden des CAD-Kurs waren von der Idee begeistert, mit dem Ergebnis, dass sie sich stark in dem Projekt der virtuellen Rekonstruktionen der Herner und Wanne-Eickeler Synagogen engagierten. Die Arbeiten wurden von Jörg Militzer der Öffentlichkeit online verfügbar gemacht. Die Orgininaldateien werden für eine mögliche Fortführung dieser Arbeiten in das digitale Langzeitarchiv des Stadtarchivs Herne überführt werden.

Nachfolgende Links führen zu den virtuellen Rekonstruktionen:

Jürgen Hagen1)Quelle: Jörg Militzer.

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Anmerkungen   [ + ]

1. Quelle: Jörg Militzer.