Ernst Hartmann (Bauleiter der Zeche Friedrich der Große)

Dr.-Ing. Ernst Hartmann (geb. 13. Juli 1877 in Kettwig/Ruhr, gest. 09. August 1940 in Kettwig/Ruhr) war Leiter der Bauabteilung der Gewerkschaft Friedrich der Große.

Nach einer dreijährigen praktischen Tätigkeit besuchte Hartmann von 1895 bis 1896 die Baugewerbeschule in Holzminden. Es folgten Anstellungen in einem Architekturbüro und bei den Bauämtern der Städte Recklinghausen und Essen. Daneben besuchte er die Kunstgewerbeschule in Barmen.

Nach dem Abitur im Jahre 1911 studierte er an den Technischen Hochschulen in Berlin und Aachen Architektur. Im Jahre 1914 bestand er die Diplom-Hauptprüfung. Es folgte eine kurze Wehrdienstzeit, die aufgrund einer Erkrankung endete.

Bis zum 31. März 1915 leitete er das Rathausneubaubüro in Witten. Anschließend wurde er Baumeister beim Steinkohlenbergwerk Friedrich der Große. Mit einer Arbeit zum Thema „Das Bauernhaus und sein Hausrat im Stadtkreise Herne und dessen Grenzgebieten“ promovierte er 1921 zum Dr.-lng.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 203 und 204, Ernststraße.

Jürgen Hagen

Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 203 und 204, Ernststraße.
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