Wilhelm Meyer (Repräsentant Zeche Friedrich der Große)

Justizrat Dr.-Ing. E.h. Gustav Wilhelm Louis Meyer (geb. 22. März 1867 in Celle, gest. 29. April 1929 in Hannover) war von 1917 bis 1929 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ilseder Hütte und von 1921 bis 1929 Repräsentant der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Friedrich der Große. Bis zu seinem Tode war er langjähriger Vorsitzender des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller.

Wilhelm Meyer, um 1917, Repro Stadtarchiv Herne

Nach dem Jurastudium an den Universitäten München und Berlin war er ab 1899 als Syndikus bei der Ilseder Hütte tätig. Die Technische Hochschule Braunschweig ernannte ihn zum Dr.-Ing. E.h. wegen seiner Verdienste um die Entwicklung der niedersächsischen Stahlindustrie.

Die nach ihm benannte Wilhelm-Meyer-Straße gehört zur Bergarbeiterkolonie der Zeche Friedrich der Große, die in den Jahren 1916 bis 1921 und nach 1933 gebaut wurde. In dieser Siedlung sind mehrere Straßen nach ehemaligen Repräsentanten der Zeche benannt.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 660, Wilhelm-Meyer-Straße.

Jürgen Hagen

Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 660, Wilhelm-Meyer-Straße.
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