Die Kapelle in Horsthausen

1899 bildete sich in Horsthausen aus der Mitte der dortigen Gemeindemitglieder heraus ein Evangelisch-Kirchlicher Verein. Die Witwe Schulte am Esch ließ auf eigene Kosten einen Betsaal bauen, den sie dem Verein mietweise zur Verfügung stellte.

Lage der Horsthauser Kapelle, Repro Stadtarchiv Herne

Für die innere Ausstattung musste der Evangelisch-Kirchliche Verein selbst aufkommen. Eine Sammlung, die für diesen Zweck im August 1899 innerhalb des ganzen Bezirks abgehalten wurde, hatte ein gutes Ergebnis. Im September war der Betsaal fertiggestellt; am 1. Oktober 1899 fand seine Einweihung statt.

Der Gottesdienst war unter Pastor Deichsel immer gut besucht. 1925 erwarb die evangelische Kirchengemeinde den Betsaal für 13.000,00 Mark. Die Verwaltung der Zeche Friedrich der Große stiftete eine Empore und der Betsaal wurde zu einer Kapelle erweitert.

Der Text wurde von Gerd Biedermann entdeckt und für das digitale Geschichtsbuch aufbereitet.

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