Lohofer Feld

Der Name stammt ab von der alten Gewannbezeichnung „Lohofer Feld“ in der Gemarkung Eickel, Flur I, genannt Eickel.

Bereits im Jahre 1590 wird urkundlich festgelegt, dass Vincent von Hugenpott zum Gosewinkel seinem Vetter Düngeln zu Dahlhausen ein Stück Land im „Lohofer Feld“ verkauft. 1765 bestätigt der Eickeler Pastor Sindern, dass Johann Henrich Koenig im Lohofe einen Teil des Gutes der Vikarie St. Georgi zu Eickel gepachtet habe.

Ebenfalls gab es in Eickel einen Lohof. Das alt- und mittelhochdeutsche Wort „Loh“ bedeutet Gehölz, lichter Wald oder Hain. Das mittelhochdeutsche Wort „hof“ bezeichnet einen landwirtschaftlichen Hof.

Ein weiterer Deutungsversuch des Namens Lohof stammt vom früheren evangelischen Pfarrer und Superintendenten Johannes Daniels: Nach seiner Meinung saß auf diesem Hof in alter Zeit ein heidnischer Priester mit der brennenden „heiligen Lohe“.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 444 und 445, Lohofstraße.

Jürgen Hagen

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Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten 444 und 445, Lohofstraße.