Behmers Hof

Im Schatzbuch der Grafschaft Mark wird in „Borninck“ (Börnig) ein „Henrick Bemer“, in der Türkensteuerliste von 1542 sind in „Bornyk“ „Die Beemer“, im Türkensteuerregister von 1598 in „B(orn)icke“ ein „Behemer“ und 1654 „Behmer“ erwähnt.

In einer Matrikel aus dem 17. Jh. im Archiv Haus Bodelschwingh wird Hof Behmer im Vosnacken genannt; er gehörte damals dem Kloster Sterkrade. Leo Reiners folgerte daraus, dass es sich um eines der in einer Urkunde aus dem Jahre 1266 genannten Güter in „Vosnach“ (Vosnacken) handeln dürfte, welche die Herren von Horst dem Konvent des Zisterzienserordens in Starkerode (Sterkrade) abgetreten haben.

Der Hof lag nördlich der Castroper Straße an der westlichen Seite der Straße Voßnacken.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 112, Belmers Busch.

Jürgen Hagen

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Anmerkungen

1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 112, Belmers Busch.