Hof und Restauration Voß

Der ehemaligen Hof Voß lag in der Gemarkung Herne, Flur III, genannt Wiescherfeld.

Im Schatzbuch der Grafschaft Mark werden ein „Thabe Voss“ und ein „Evert Voß“ erwähnt, in der Türkensteuerliste von 1542 „Die Voß“ und im Türkensteuerregister von 1598 „Voß“. Im Feuerstättenverzeichnis von 1664 ist im „Mittelambt Bauerchaft Hiltropff (= Hiltrop)“ unter dem Grundherrn „Herr von Giesenbergh“ verzeichnet „Voß, ein halber Hof, eine Feuerstätte“.

1913 wurde die Zeche Constantin der Große Eigentümerin; sie richtete in Haus und Hof ein Ledigenheim (gelegen an der Gysenbergstraße 77 a) ein. Nachkommen der letzten bäuerlichen Eigentümer betrieben die Gastwirtschaft „Haus Voss“ an der Mülhauser Straße. Das traditionsreiche Haus wurde Ende Februar 2016 geschlossen.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 636, Voßstraße.2)Hedwig Voß, Geschichte der Familie Voß am Giesenberg, unveröffentlichtes Manuskript, 1966.

Jürgen Hagen

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Anmerkungen

Anmerkungen
1 Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 636, Voßstraße.
2 Hedwig Voß, Geschichte der Familie Voß am Giesenberg, unveröffentlichtes Manuskript, 1966.