Schulte in der Langforths Hof

Der Hof Schulte in der Langforth lag in der Gemarkung Horsthausen, Flur I, genannt Höttenbusch.

Die erste Erwähnung dieser ländlichen Besitzung stammt aus dem 9. Jahrhundert. Sie findet sich im Urbar A der Abtei Werden, das einen dem Kloster Abgabepflichtigen namens ‚Uualdgrim‘ in der ‚uilla Languuadu‘ nennt. Wahrscheinlich bedeutete der Name ursprünglich ‚Hof an der langen Furt‘.

Im Schatzbuch der Mark (1486) wird in der Bauerschaft ‚Soedingen‚ der ‚Schult Inder Lanckwert‘, in der Türkensteuerliste (1542) in ‚Horsthusen‚ ein ‚Schult in d lankwort‘ und im Türkensteuerregister (1598) in ‚Horsthausen‘ der ‚Schulte zu der Landfort‘ genannt.

Heinrich Schulte-Langforth war von 1870 bis 1875 Vorsteher der Gemeinde Horsthausen. In der Nähe des Hofes befand sich der Hilligenwall.

Jürgen Hagen

Quellen:

  • Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seite 431, Langforthstraße
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