Vöden

In der Gemarkung Herne, Flur 1, genannt Herne war „die Voede“ eine alte Gewannbezeichnung.

Unter „Vöden“ verstand man Gemeinschaftsweideland, das allen Gemeindemitgliedern gehörte. Es gab auch Vöden, die von den Eingesessenen mehrerer benachbarter Gemeinden genutzt wurden. Eine solche war die Riemker Vöde, in der Gemarkung Herne, Flur IV, genannt Altenhöfe, die Eigentum der Herner sowie der Riemker und Berger Eingesessenen war. Die Riemker Vöde wurde um 1775 zwischen den Riemkern, Herner und Berger Bauern nach einem Rechtsstreit, an dem sogar der preußische König Friedrich der Große beteiligt war, aufgeteilt.1)Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten, 483 und 626, Obere Vödestraße und Vödestraße.

Jürgen Hagen

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Anmerkungen   [ + ]

1. Herne – von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Band 1, Herne 1997, Seiten, 483 und 626, Obere Vödestraße und Vödestraße.